All Wireless Office MIMO Testbed
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Grundriss der Büroräume des Lehrstuhls und Übersicht der Knotenpositionen
Durch die Verabschiedung des neuen IEEE 802.11n Standards im September 2009
findet im IEEE 802.11 Standard erstmals MIMO (Multiple Input Multiple Output)
Technologie Verwendung. Der Einsatz mehrerer Antennen bringt entscheidende
Vorteile im praktischen Einsatz drahtloser Kommunikation. Durch den neuen
Standard werden nicht nur Datenraten von bis zu 600 Mbit/s möglich, sondern
auch die Qualität und die maximale Reichweite der Übertragung werden deutlich
gesteigert. In heute verfügbarer Hardware werden dazu hauptsächlich zwei
Methoden verwendet: Spatial Multiplexing und Spatial Diversity. Erstere erlaubt
die theoretisch lineare Vervielfachung der physikalischen Datenrate in
Abhängigkeit der Antennenanzahl, während zweitere die Empfangseigenschaften
bei gleicher Datenrate drastisch verbessert.
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Zwei Rechner mit 802.11n-Karten
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Bisherige Verfahren der MAC- und Routingschicht erleiden beim Übertragen auf
die neue Technologie erhebliche Performance-Einbußen. Ziel des All Wireless
Office MIMO Testbed ist daher die Evaluierung bisheriger Verfahren und Protokolle
im IEEE 802.11n Standard und die Weiterentwicklung dieser zur bestmöglichen
Ausnutzung der neuartigen MIMO-Eigenschaften.
Hierzu wurde das All Wireless Office MIMO Testbed, bestehend aus 20 Knoten, in
den Büroräumen des Lehrstuhls, als repräsentative Indoor-Umgebung,
installiert. Derzeit wird an Erweiterungen des Linux-Kernels gearbeitet, die
die Betreibung des Testbed im Adhoc-Modus erlauben, um auch im neuen Standard
Multihop-Kommunikation zu ermöglichen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich an
Prof. Dr.-Ing. Christoph Lindemann.
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